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Kevin Effertz 12:45 46 min read

SEO für Onlineshops: Die besten Tipps und Tricks

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Vielleicht fragst Du Dich, warum SEO für Onlineshops überhaupt von Bedeutung ist? Und was ist überhaupt nochmal SEO? Hier kannst Du es detailliert nachlesen. 

Einen Onlineshop zu betreiben, ist schon eine große Herausforderung. Das Wichtigste ist jedoch, dass auch zahlreiche Besucher kommen, damit Umsätze generiert werden können. Damit eventuelle Interessenten jedoch Deinen Onlineshop besuchen können, muss er eine Sichtbarkeit haben. Das bedeutet in erster Linie, dass er bei Google gelistet ist. Sucht jemand nach einem Artikel oder einer Dienstleistung, die Du anbieten kannst, sollte er die gesuchten Dinge auch auf Deiner Seite finden. Die Konkurrenz ist jedoch enorm. Statistisch gesehen sind nur die oberen drei Plätze in den Suchergebnislisten interessant für die Mehrzahl der User. Deshalb ist es für Dich nicht immer so ganz einfach, Dich gegen mehrere Tausend Mitbewerber durchzusetzen. Aus diesem Grund erfährst Du nachfolgend, welche Möglichkeiten Du hast Dich im hart umkämpften Wettbewerb zu behaupten. Damit Du dieses ehrgeizige Ziel erreichen kannst, ist es wichtig, dass Du Dich ein wenig mit SEO für Onlineshops auseinandersetzt. 

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Rückruf-Termin


Warum ist SEO für Onlineshops so wichtig? 

Es gibt nur sehr wenige Unternehmen, die eine große Bekanntheit erlangt haben. In dem Fall geben die Interessenten dann sofort den Markennamen in die Adresszeile des Browsers ein. Doch in den meisten Fällen wird direkt nach Dienstleistungen oder Artikeln gesucht. User geben die gewünschten Produkte in die Eingabezeile der Google Suche ein. Daraufhin werden zahlreiche Ergebnisse in den SERPS aufgelistet. SERP ist die Abkürzung für Search Engine Result Pages. Bei jeder Suchanfrage werden jedoch mehrere Millionen Treffer angezeigt. Allerdings klicken etwa 75 Prozent aller Nutzer nur die ersten drei Ergebnisse in der organischen Suche. Ergebnisse auf der zweiten Seite werden fast nie aufgerufen. Deshalb ist es für Dich besonders wichtig, dass Deine Webseite auf der ersten Seite möglichst ganz oben angezeigt wird. 

 SEO Onlineshop

Ganz oben auf jeder Ergebnisseite befinden sich die Google Ads. Das sind ebenfalls Webseiten, die zu dem Suchbegriff passen. Allerdings zahlen die Seitenbetreiber für jeden Klick eine Gebühr an Google. Diese Möglichkeit kannst Du ebenfalls nutzen, aber auf Dauer lohnt es sich nicht. Es lohnt sich meistens nur, um die eigene Webpräsenz bekannt zu machen. Das Problem dabei ist, dass die Seite nur so lange oben angezeigt wird, bis Dein Budget aufgebraucht ist. Anschließend ist Deine Seite nicht mehr zu finden, weil sie wahrscheinlich sehr weit unten aufgelistet ist. Deshalb ist es besser, die Seite suchmaschinenoptimiert zu gestalten. Dann erscheint sie in der Ergebnisliste direkt unter den bezahlten Anzeigen. Dadurch sparst Du nicht nur die Gebühren, die für jeden Klick anfallen. Du profitierst zudem von einer dauerhaften guten Platzierung. Deshalb ist für einen Onlineshop die SEO Optimierung von größter Bedeutung. 

 

SEO für Onlineshops richtig durchführen 

SEO bedeutet Suchmaschinenoptimierung. Allerdings führt die Bezeichnung ein wenig in die Irre. Es wird keine Suchmaschine optimiert. Dazu ist vielleicht eine kleine Erklärung nötig. Das gesamte Internet wird regelmäßig von sogenannten Bots durchforstet. Dabei handelt es sich um kleine automatisierte Programme, die von jeder Webseite den Quellcode analysieren. Die Informationen werden gesammelt und daraus wird ein Index erstellt. Der Grund dafür ist, dass den Suchenden möglichst präzise Treffer ausgespielt werden. Stellt jemand eine Suchanfrage, wird diese mit den indexierten Einträgen abgeglichen. Stimmen die Seiten mit den Suchbegriffen überein, werden sie dem User in einer Liste nach Relevanz geordnet angezeigt. Die Kunst in der Suchmaschinenoptimierung besteht darin, es den Bots so einfach wie möglich zu gestalten, die Inhalte zu erkennen. Es gibt bestimmte Faktoren, die von Bedeutung sind. Je besser die Informationen sind, die der Bot bekommt, desto präziser kann er die Webseite einordnen. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es einige Tipps und Tricks. 

 

Passende Keywords finden 

Beim SEO für Onlineshops ist die Wahl der richtigen Keywords besonders wichtig. Für die meisten Artikel oder Dienstleistungen gibt es bereits sehr viele konkurrierende Onlineshops. Deshalb ist die Wahl von besonders interessanten Schlüsselbegriffen der wichtigste Aspekt für Deinen Erfolg. Empfehlenswert sind sogenannte Longtail-Keywords. Das sind Wortkombinationen um einen bestimmten Begriff. Sucht jemand beispielsweise nach neuen Reifen für seinen Pkw, dann wird er sicherlich nicht einfach nur den Suchbegriff „Autoreifen“ in die Google Suchleiste eintippen. In der Regel werden Eingaben wie „hochwertige Autoreifen zum günstigen Preis“ oder ähnliche Formulierungen eingegeben. Derartige Suchphrasen gilt es herauszufinden. Enthält der Content auf Deiner Shopseite exakt solche Wortkombinationen, hast Du ein wichtiges Ziel erreicht. Da Du jedoch nicht wissen kannst, mit welchen Wortkombinationen regelmäßig gesucht wird, solltest Du die Keyphrasen mit einem geeigneten Tool erstellen. 


Long-Tail-Keywords

Eine einfache Möglichkeit bietet Dir Googlesuggest. Das sind die Vorschläge, die bei der Eingabe von Suchbegriffen immer aufpoppen. Diese basieren auf bereits durchgeführte Suchanfragen verschiedener User. Deutlich präzisere Keyword-Kombinationen findest Du jedoch mit Ubersuggest oder einem ähnlichen Tool. Nach der Eingabe Deines Hauptkeywords zeigt es Dir passende Phrasen an, die Du verwenden kannst. Besonders interessant daran ist es, dass Dir auch gleichzeitig die Relevanz der vorgeschlagenen Kexphrasen angezeigt wird. Ein empfehlenswertes Tool ist zudem Answerthepublic. Dieses zeigt Dir hilfreiche W-Fragen und viele andere Fragestellungen zu Deinem Keyword an. Falls Dir der Begriff W-Fragen nicht geläufig ist, solltest Du wissen, dass es sich um passende Fragen zu Deinen Produkten handelt, die mit was, wer, warum und so weiter beginnen. 

 

Solltest Du ein Google Ads Konto haben, kannst Du auch den darin enthaltenen Keyword Planner nutzen, um nach relevanten Begriffen zu suchen. Dieser lässt sich einfach bedienen und bietet zuverlässige Ergebnisse. Beim SEO für Onlineshops unterscheiden sich die Keywords ein wenig zu denen von Informations- oder News-Seiten. Im E-Commerce sind auch Begriffe wie kaufen, günstig oder verschiedene Artikulierungen zur Qualität wichtig. 

 

Bilder SEO für Onlineshops 

In jedem Onlineshop bieten Bilder dem Nutzer einen hohen Mehrwert. Interessenten möchten die Produkte ansehen können. Dabei sollten auch wichtige Details zu erkennen sein. Allerdings solltest Du wissen, dass die Google Bots den Inhalt Deiner Grafiken nicht erkennen und auch nicht bewerten können. Trotzdem wird erkannt, dass sich an der einen oder anderen Position auf der Webseite ein grafisches Element befindet. Im Quelltext Deiner Seite ist ein sogenanntes Image-Tag vorhanden. Damit auch der Inhalt des Produktfotos erkennbar gemacht werden kann, solltest Du unbedingt den Alternativtext verwenden. Bei jedem grafischen Element, das Du auf Deiner Seite nutzt, kannst Du nicht nur eine Beschriftung für das Bild angeben, sondern auch den sogenannten Alt-Tag. In diesem beschreibst Du kurz, was auf der Abbildung zu sehen ist. In einigen Alt-Tags sollte nach Möglichkeit auch das wichtigste Keyword vorkommen. 

 

Zum E-Commerce SEO gehören verschiedene Aspekte 

 

organischen Suchergebnisliste

Wie Du wahrscheinlich schon vermutest, wird es keinesfalls reichen, für den Onlineshop Keywords zu suchen und entsprechende Wortkombinationen daraus zu erstellen. Es gibt noch zahlreiche weitere Aspekte, die für Deinen Erfolg von Bedeutung sind. Das Wichtigste ist ein gutes Ranking. Das bedeutet, Dein Shop sollte in den Ergebnislisten der Google Suche ganz oben angezeigt sein. Diese Ergebnisseiten werden von Fachleuten als SERP bezeichnet. Diese vier Buchstaben stehen für Search Engine Result Pages. Eine hohe Platzierung ist wichtig, weil zumeist nur die oberen drei Einträge von den Usern angeklickt werden. Dieses Ziel erreichst Du jedoch nur, wenn Deine Seite mehreren Anforderungen entspricht. Welche dies sind, erfährst Du nachfolgend. 

 

Die Inhalte sind wichtig 

Deine Seite sollte für die Besucher interessante Inhalte bieten. Diese werden Content bezeichnet, weil sich englische Begriffe im Bereich der Webseitenerstellung sowie des Onlinemarketings durchgesetzt haben. Das Wichtigste in diesem Bereich sind die SEO Texte für Onlineshops. Seitenbesucher begeistern sich selbstverständlich auch für multimediale Inhalte wie Bilder, Grafiken oder Videos, aber für ein gutes Ranking in den SERPS sind eigentlich nur Texte maßgeblich. Das liegt daran, weil die Bots, die ständig Inhalte von Webseiten durchforsten und analysieren, nur mit Texten umgehen können. Deshalb bringen Dir interessant gestaltete Webseiten mit liebevoll designten Inhalten keinen Erfolg, wenn sie nicht ausreichend viel Text enthalten. Genau darin besteht die größte Herausforderung beim SEO für Onlineshops. 

 

Die Shopbetreiber möchten ihren Besuchern möglichst viele Artikel mit zahlreichen hochaufgelösten Produktfotos präsentieren. Im Grunde genommen ist es auch ein sehr empfehlenswerter Ansatz, aber solche Seiten können von den Google Bots nicht richtig eingeordnet werden. Deshalb erzielen derartige Seiten meistens keine hohen Platzierungen. Bei der Erstellung der Texte gibt es einige Besonderheiten, die Du auf jeden Fall berücksichtigen solltest. In erster Linie ist es die perfekte Platzierung der Keywords. Grundsätzlich solltest Du Dir angewöhnen, nur ein einziges Keyword für jede Seite zu wählen. Es kann sich selbstverständlich um ein Longtail-Keyword handeln. Es gibt jedoch zahlreiche Webmaster, die versuchen, mit einer Webseite für mehrere Keywords gleichzeitig zu ranken. Davon ist allerdings abzuraten, weil diese Methode nur sehr selten gelingt. In den meisten Fällen führt es dazu, dass es Probleme mit der korrekten Indexierung gibt. Das wiederum führt zu einem schlechten Ergebnis im Ranking. 

 website inhaltDamit Dein Shop ein gutes Ranking in den SERPS erzielt, kommt es darauf an, die richtige Anzahl der Keyphrasen und vor allem die perfekte Platzierung zu wählen. Auf jeden Fall gehört das Longtail-Keyword in den Seitentitel sowie in die Seitenbeschreibung, die als Meta-Description bezeichnet wird. Zudem ist die Keypphase im ersten sowie im letzten Abschnitt von Bedeutung. In etwa der Hälfte aller Zwischenüberschriften sollte es ebenfalls vorkommen. Innerhalb der Fließtexte sollte die Phrase selbstverständlich auch zu finden sein, genauso wie in einigen Alternativtexten der Bilder. Die Gesamtzahl sollte jedoch nicht höher als zwei Prozent liegen. Pro 100 Wörter Text sollte das wichtigste Keyword nicht mehr als zwei Mal erscheinen. Sonst würde Google es als Keyword Stuffing einstufen und Deine Seite abwerten. Du kannst aber gerne Synonyme oder Umschreibungen der wichtigen Begriffe verwenden. Noch ein kleiner Tipp: Fällt es bei der Texterstellung schwer, eine Keyworddichte von zwei Prozent zu erreichen, dann kommst Du auch mit weniger aus. Der Text sollte nicht durch das Hineinquetschen von Keywords oder Keyphrasen unlesbar werden. Das macht sich ebenfalls nicht gut bei der qualitativen Einstufung von Google. 

 

Eine angenehme Websitestruktur erstellen 

Die Struktur der Webseiten hat ebenfalls einen Einfluss auf das Ranking, allerdings eher indirekt. Besucht jemand Deine Shopseite, sollte er sich auf Anhieb wohlfühlen. Das bedeutet, die Inhalte sollten ordentlich strukturiert sein. Im Idealfall findet er sämtliche Informationen, nach denen er sucht. Doch wie erreichst Du eine angenehme Websitestruktur? Sehr wichtig ist es, Texte durch Bilder, Tabellen oder Grafiken aufzulockern. Zudem ist es empfehlenswert, Absätze einzufügen oder wichtige Daten und Fakten fett zu formatieren. Auch Aufzählungen führen zu einer besseren Übersichtlichkeit.  

 

Sind die Inhalte bunt durcheinandergemischt, führt es zur Verwirrung der Seitenbesucher. Dann verlassen sie die Seite recht schnell wieder und suchen sich lieber einen Shop, der aufgeräumter wirkt. Du hattest dann zwar aus statistischer Sicht einen Seitenaufruf, der allerdings nichts bringt. Kurze Seitenaufrufe von wenigen Sekunden Dauer werden von Google als Absprungrate gewertet. Die fachliche Bezeichnung dafür ist Bounce-Rate. Liegt diese Rate sehr hoch, sieht Google es als einen negativen Aspekt an und wertet Deine Seite ab. Deshalb spielt auch die Struktur Deiner Webseite in gewisser Weise eine Rolle für ein gutes Ranking. 

 

Abgesehen von der Rankingposition bietet Dir eine strukturierte Seite weitere Vorteile. Finden sich Besucher sehr gut zurecht, dann besteht die Möglichkeit, dass sie auch einen Kauf tätigen. Du solltest allerdings beachten, dass die meisten Seitenbesucher sensibilisiert sind. Sie werden nicht so einfach etwas kaufen, von dem sie nicht restlos überzeugt sind. Deshalb solltest Du auch alle wichtigen Faktoren zu Deinen Produkten veröffentlichen. Interessenten sollten sich über jede Kleinigkeit detailliert informieren können. Hilfreich ist es, wenn Du einen guten Kundensupport anbietest. Hat ein Interessent Fragen, sollte er diese telefonisch oder per direkter Mail stellen können. Eine kompetente Beratung, die nicht in ein aufdringliches Verkaufsgespräch endet, ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. 

 

Ein wesentlicher Bestandteil des Inhalts in einem Onlineshop sollten auch wichtige Angaben sein. Dazu gehört insbesondere das Impressum. Interessenten möchten immer gerne erfahren, wer hinter diesem Shop steckt. Zudem sollten Informationen zur Bezahlung, zu eventuell anfallenden Versandkosten sowie zur Rücksendung vorhanden sein. Ein Kaufabschluss kommt meistens nur dann zustande, wenn sämtliche Unsicherheiten für den Kunden von vornherein ausgeschlossen werden können. 

 

Technische SEO für Onlineshops 

Im E-Commerce SEO spielen auch zahlreiche technische Aspekte eine wesentliche Rolle. Insbesondere ein responsives Design ist in diesem Bereich besonders wichtig. Das bedeutet, dass sich Deine Shopseite nicht nur am Laptop oder am PC darstellen lässt, sondern auch auf dem Smartphone oder auf dem Tablet. Die Seiteninhalte sollten möglichst auf allen Geräten identisch wirken. Die Darstellung sollte sich auf jeden Fall automatisch der Bildschirmgröße anpassen. Muss ein User die Webseite auf seinem Smartphone ständig zur Seite scrollen, um die Inhalte erkennen zu können, wird er sich schon bald einen anderen Shop suchen. Deshalb solltest Du bereits bei der Erstellung Deiner Webpräsenz darauf achten, dass es klappt. Je nachdem, welches CMS und welches Theme Du verwendest, kannst Du Dir die unterschiedlichen Ansichten zumeist direkt darstellen lassen. Trotzdem solltest Du sicherheitshalber die Seite mit Deinem eigenen Smartphone aufrufen. Dann erkennst Du, ob alles in Ordnung ist. 

 mobile GeräteMögliche Probleme können eine zu klein geratene Schrift oder zu eng beieinanderliegende Menüeinträge sein. Solche Probleme lassen sich jedoch relativ schnell lösen. In den meisten Content Management Systemen kannst Du unterschiedliche Gestaltungen für Computer, Tablets oder Smartphones erzeugen. Diese Möglichkeit solltest Du auch wahrnehmen. Inzwischen nutzen mehr als die Hälfte aller Internetuser ihr Smartphone, um nach den gewünschten Informationen zu suchen. Auch Einkäufe finden vermehrt mithilfe des Smartphones statt. Daher ist die Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Endgeräten für Google ein wichtiges Qualitätsmerkmal geworden. Seiten, die nur mühselig auf dem Smartphone angesehen werden können, verlieren viele Plätze in der Rangliste der Ergebnisse. Seit dem jüngsten Update ist der Google Algorithmus dahingehend geändert worden, dass die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten als Qualitätsmerkmal dient. 

 

Beim SEO für Onlineshops ist die Ladezeit eine wichtige Größe 

Zum technischen SEO für E-Commerce gehört auch die Ladezeit. Bei der Gestaltung der Webseiten für Onlineshops ist die Verringerung der Ladezeit immer die größte Herausforderung für den Webentwickler. Ein häufig auftretendes Problem liegt in den aufwendig gestalteten Seiten, die zumeist auch mit zahlreichen Fotos und anderen grafischen Elementen optimiert sind. Diese sind jedoch sehr umfangreich und belegen einen großen Speicherplatz. Zum Betrachten müssen daher Unmengen von Daten heruntergeladen werden. Deshalb kann es passieren, dass es mehrere Sekunden dauert, bis sich eine Webseite aufbaut. Das führt dazu, dass die User den Ladevorgang einfach abbrechen, weil er viel zu lange dauert. Deshalb solltest Du geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Ladezeit zu verringern. Dazu stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. 

 

Eine gute Möglichkeit zur Reduzierung der Ladezeit bietet die Komprimierung der Bilder. Hochaufgelöste Fotos sind meistens mehrere Megabyte groß. Das geht für eine Webseite gar nicht. Deshalb solltest Du im ersten Schritt die tatsächliche Größe ändern. In der Regel reicht eine Größe von 800 x 600 Pixel für die Anzeige auf einer Webseite völlig aus. Anschließend solltest Du sie in das jpg-Format umwandeln und stark komprimieren. Reduzierst Du die Dateigröße auf etwa 80 Prozent, wird keiner die Verringerung der Qualität erkennen können. Um die Größe sowie die Qualität der Bilder zu verringern, brauchst Du Dir keine teure Grafikanwendung zu kaufen. Das gelingt sogar mit kostenlosen Programmen wie Paint.  

 

Hast Du sämtliche Fotos optimiert, dann ist es empfehlenswert, sie über ein CDN auszuspielen. Diese Abkürzung steht für Content Delivery Network. Es ist ein Netzwerk aus zahlreichen Servern in verschiedenen Ländern. Darüber werden Inhalte von Webseiten weltweit ausgespielt. Der User spürt dadurch eine deutlich verkürzte Ladezeit. Ein CDN einzurichten, ist nicht sehr schwer. Jedoch fallen in der Regel zusätzliche Gebühren dafür an. Doch diese Ausgabe lohnt sich. Zudem kannst Du in nahezu jedem Content Management System einstellen, dass die Bilder und andere Inhalte verzögert geladen werden sollen. Ruft ein User Deine Seite auf, wird zunächst nur der Bereich geladen, der den Bildschirm ausfüllt. Erst dann wird nach und nach der Rest der Seite geladen. 

 

Des Weiteren solltest Du eine Cache-Richtlinie für Deine Seiteninhalte festlegen. Das hört sich im ersten Moment sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Bei einigen Webhostern kannst Du das Caching direkt auf dem Webserver einstellen. Falls es nicht möglich sein sollte, stehen Dir verschiedene Plug-ins zur Wahl, die diese Arbeit für Dich erledigen. Daher brauchst Du Dich nicht selbst mit diesem komplizierten Thema zu befassen. Solltest Du noch nie etwas vom Cache gehört haben, folgt eine kurze Erklärung. Jeder Webbrowser speichert Daten zwischen. Bei einem erneuten Aufruf muss er daher nicht nochmals sämtliche Daten herunterladen, sondern er lädt einen Teil aus dem Cache. Das ist auch vorteilhaft, falls er mehrere Unterseiten von Deiner Landingpage aufruft. Dann gelingt es schneller, weil die meisten Bereiche wie Menü oder die Seitenstruktur bereits im Zwischenspeicher des Browsers vorhanden sind. Mit einer Cache-Richtlinie erlaubst Du den Seitenbesuchern deshalb, Daten zwischenzuspeichern. 

 

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie Du ermitteln kannst, ob Deine Seite schnell geladen werden kann. Das kannst Du recht einfach überprüfen. Im Internet stehen Dir dazu entsprechende Werkzeuge zur Verfügung. Nutzt Du die Google Search Console, findest Du im rechten Bereich einen Eintrag mit der Bezeichnung „Core Web Vitalis“. Rufst Du diesen auf, kannst Du die Ladezeit für Deine Seite ermitteln. Diese wird in einem System von bis zu 100 Punkten angezeigt. Vorteilhaft ist es, dass Du die Ladezeiten sowohl für einen Computer als auch für ein mobiles Endgerät ermitteln kannst. Ein Computer lädt die Seite meistens deutlich schneller als ein Mobilgerät. Empfehlenswert ist es, dass Du mindestens 90 Punkte erzielst. Unterhalb dieser Anzeige findest Du Hinweise dazu, welche Ressourcen die Ladezeit beeinträchtigen. Du findest dort auch Hinweise, wie Du Abhilfe schaffen kannst. 

 

PingdomNeben dem Tool von Google kannst Du auch andere Dienste nutzen. Die Ladezeit lässt sich beispielsweise auch mit Pingdom oder Gtmetrix testen. Dabei handelt es sich zwar um kostenpflichtige Tools, aber die Ladezeitmessung wird kostenlos angeboten. Du brauchst nur Deine komplette URL und eine Region anzugeben. Auch diese Tools geben Dir wertvolle Hinweise dazu, was Du verbessern könntest. Einen solchen Check solltest Du nicht nur ein einziges Mal machen. Es ist besser, wenn Du in regelmäßigen Abständen die Messung wiederholst. Durch Updates oder Veränderungen der Seiteninhalte kann die Ladezeit immer langsamer werden. 

 

Welche SEO Strategie für Onlineshops? 

Es gibt verschiedene Strategien, um einen lukrativen Onlineshop einzurichten. Daher solltest Du Dir im Voraus überlegen, welche Ziele Du verfolgst. Geht es Dir hauptsächlich darum, eine größere Sichtbarkeit zu erzielen oder möchtest Du mehr Besucher? Das häufigste Ziel besteht jedoch darin, höhere Umsätze und damit auch höhere Gewinne zu erzielen. Dir stehen verschiedene Methoden zur Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele zur Wahl. Allerdings solltest Du Dich zuvor mit einem grundlegenden Thema auseinandersetzen. Du solltest Dir Gedanken darüber machen, für welche Kunden Deine Angebote interessant erscheinen könnten. 

 

Die Erstellung einer Zielgruppe 

Auf keinen Fall solltest Du völlig planlos damit beginnen, eine Webpräsenz für Deinen Onlineshop aufzubauen. Es ist besser, zuvor eine Strategie festzulegen. Diese hängt davon ab, welche Ziele Du verfolgst. Daher beginnt es damit, eine Zielgruppe zu definieren. Der Fachmann würde sagen, Du solltest eine Buyer Persona erstellen. Das ist ein etwas merkwürdiger Begriff. Es geht darum, dass Du einen typischen Kunden für Deine Angebote kreieren solltest. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle. Wichtige Aspekte sind die Altersgruppe sowie das Geschlecht. Bietest Du beispielsweise Tuningprodukte fürs Auto an, dann wäre Deine Buyer Persona männlich und zwischen 20 und 40 Jahre alt. Bietest Du jedoch dekorative Einrichtungsgegenstände an, wäre Deine Zielgruppe eher weiblich und zwischen 30 und 60 Jahre alt.  

 

 Buyer Persona erstellenDoch Du solltest es Dir nicht zu einfach machen mit der Bestimmung Deiner Zielgruppe. Es fließen weitere Faktoren wie Bildungsstand oder Einkommen mit ein. Kunden mit einem hohen Einkommen haben zumeist andere Interessen oder Qualitätswünsche als Interessenten mit niedrigeren Jahreseinkommen. Je präziser Du Deine Buyer Persona erstellen kannst, desto besser gelingt es Dir, Deine Webpräsenz darauf auszurichten. Es geht nicht nur, um die passenden Angebote zu unterbreiten, sondern auch um die Sprache. Ein Interessent, der nach einem Finanzprodukt sucht, redet meistens anders als ein Mensch, der nach neuen Kopfhörern Ausschau hält. Passt der Sprachstil auf Deiner Webseite nicht, dann wird es schwer, potenzielle Kunden zu begeistern. 

 

Outbound- oder Inboundmarketing? 

Ein weiteres Kriterium ist das Stadium, in dem sich Deine potenziellen Kunden gerade befinden. Möchtest Du nur Interessenten ansprechen, die schon kurz vor der Kaufentscheidung stehen? Dann wäre eine geeignete Strategie das sogenannte Outboundmarketing. Das bedeutet, Du platzierst überall im Internet Deine Werbeanzeigen und lockst damit Interessenten auf Deine Landingpage. In dem Fall brauchst Du keine besonders umfangreichen SEO-Maßnahmen für Deinen Onlineshop zu ergreifen. Meistens geht es den Interessenten dann nur noch darum, das Objekt der Begierde möglichst preiswert und schnell zu bekommen. Mögliche Werbeplätze wären soziale Medien wie Facebook, Twitter und alle anderen Dienste dieser Art. Zudem könntest Du aber auch Affiliate-Marketing betreiben. Du stellst Banner und Links bereit, die dann von anderen Webseitenbetreibern auf ihren Seiten eingebaut werden. Finden Käufe über diese Affiliate-Links statt, erhält der Publisher eine Provision. Dadurch erzielst Du eine große Reichweite und bekommst zusätzliche Backlinks. Doch dazu später noch nähere Details. 

 

Zahlreiche Interessenten haben jedoch noch keine konkreten Kaufabsichten. Sie befinden sich noch in der Phase, in der sie sich über ein bestimmtes Produkt oder über eine Dienstleistung informieren möchten. Auch das kannst Du für Deinen Erfolg nutzen. Dazu bietest Du den Interessenten viele nützliche Informationen zur gesamten Thematik seiner Interessen an. Du informierst ihn beispielsweise detailliert darüber, auf welche Funktionen es bei solch einem Gerät ankommt oder welche Dienstleistungen kostenlos im Preis enthalten sein sollten. Es sind daher in erster Linie informative Inhalte. Allerdings spricht nichts dagegen, dass Du den Interessenten auf solch einer Seite auch gleich darauf hinweist, dass es genau das Produkt, über das er sich gerade informiert hat, auf Deiner Shopseite günstig zu kaufen gibt. Das nennt man auch Inboundmarketing. Damit sparst Du die Ausgaben für Werbeanzeigen und Ähnliches. Du brauchst jedoch besonders gut erstellte SEO Texte. Deine Seite sollte in den Suchergebnissen eine hohe Platzierung aufweisen, damit sie häufig aufgerufen wird.  

 

Das Inbound Marketing erlebt derzeit einen großen Boom. Der Grund dafür ist, dass die meisten Kunden nicht mehr so ganz leichtfertig etwas kaufen. Sie wünschen sich umfangreiche Informationen. Diese sollten in einer klar verständlichen Form vermittelt werden, damit auch jeder sie verstehen kann. Es entsteht im Unterbewusstsein ein gewisses Vertrauen, wenn die Informationen authentisch und glaubhaft dargestellt sind. Das wirkt deutlich souveräner als eine plumpe Werbung. Wird dann auch noch das eine oder andere Produkt empfohlen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es tatsächlich zu einem Kaufabschluss kommt. Wenn ein Interessent auf einer Webseite Informationen findet, die ihn bei der Kaufentscheidung helfen und diese fachlich gut recherchiert vermittelt werden, dann vertraut er auch den Empfehlungen. 

 

SEO Leitfaden zur optimalen Umsetzung der Strategie 

Nachdem Du die passende Strategie überlegt hast, kann es an die eigentliche Umsetzung gehen. Du brauchst dazu unbedingt einen Webhoster, der Dir einen ausreichend großen Webspace und auch eine Flatrate für den Traffic anbietet. Wahrscheinlich fragst Du Dich, was der Webhoster mit SEO für Onlineshops zu tun haben soll? Einen direkten Zusammenhang gibt es zwar nicht. Es gibt jedoch einen indirekten Zusammenhang, weil die Ladezeit Deiner Webseite ein wesentlicher Rankingfaktor ist. Falls Du einen günstigen Hostingtarif mit einem sogenannten Shared Server nutzt, kann dieser Deine Ladezeit im erheblichen Maße beeinflussen. Bei einem Shared Server benutzen mehrere Kunden den gleichen physischen Datenspeicher. Dieser weist zwar für jeden Kunden einen separaten Bereich auf, aber bei der Datenübertragung muss zunächst eine Verteilung stattfinden. Das kostet auf jeden Fall einige Millisekunden.  

 

Ein weiteres Problem besteht darin, dass ein Server auch aus rein technischer Sicht nicht endlos belastbar ist. Musst Du ihn beispielsweise mit jemanden teilen, der häufig Videos oder andere großen Dateien hochlädt, kann es zulasten Deiner Kapazität sein. Deshalb bist Du immer nur dann auf der sicheren Seite, wenn Dir ein separater Server zugewiesen wird. Dafür fallen jedoch höhere Gebühren an. Doch das sollte Dich nicht weiter stören. Verluste durch langsame Datenübertragungen kommen Dir langfristig teurer zu stehen. Der Grund dafür ist, dass die meisten Interessenten einen Seitenaufruf abbrechen, wenn dieser zu lange dauert. 

 

Hast Du einen passenden Anbieter gefunden, musst Du noch eine Domain registrieren. Dabei solltest Du nicht zu leichtfertig sein. Im Idealfall enthält sie sogar den wichtigsten Schlüsselbegriff. Beispielsweise könntest Du einen Oberbegriff Deiner Produkte in Kombination mit Deinem Namen wählen. Daran erkennt jeder, dass es sich um einen Onlineshop handelt und welche Produkte dort angeboten werden. Ein Keyword in der URL ist für Google ebenfalls ein Rankingfaktor. Trotzdem ist es nicht empfehlenswert, es auf Biegen und Brechen darin unterzubringen. Die URL sollte auch nicht zu lang und vor allem leicht merkbar sein. Noch kurz ein kleiner Tipp am Rande. Wenn Du eine Domain reservieren möchtest, steht dort meistens, dass auch Umlaute möglich sind. Das stimmt zwar auch, aber es ist trotzdem nicht zu empfehlen. Verzichte lieber auf Umlaute und verwende dafür die alternativen Schreibweisen mit oe, ae oder ue. Von vielen Browsern werden Umlaute in der Domain mit kryptischen Zeichenfolgen wie 1c-xn und ähnlichen dargestellt. Das ist kein Drama, aber wenn ein User eine solche Domain sieht, vermutet er womöglich, dass es eine Seite ist, auf der es etwas zu verbergen gibt. 

 

Auch die Domain-Endung spielt für die Suchmaschinenoptimierung eine gewisse Rolle. Der Einfluss ist zwar nicht besonders groß, aber trotzdem solltest Du jede Möglichkeit ausnutzen. Für einen deutschen Onlineshop ist auf jeden Fall die Endung .de zu empfehlen. Diese Endung genießt einen guten und vertrauenswürdigen Ruf. Im E-Commerce wird auch gerne die Endung .com verwendet. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings gab es vor einiger Zeit schon einige Probleme mit diesen Endungen. Zudem befürchten viele Seitenbesucher, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handeln könnte. Die Befürchtungen seitens der potenziellen Kunden sind oftmals dahingehend, dass es bei Unternehmen, die außerhalb der EU angesiedelt sind, keinen Verbraucherschutz gibt.  

 

Die Autorität der Webseite verbessern 

Zu den Onlineshop SEO Tipps gehört auch, dass die sogenannte Autorität Deiner Seite gut ist. Doch was bedeutet es überhaupt? Bei der Erstellung von Webseiten bedeutet Autorität nichts anderes als Zuverlässigkeit oder vielmehr Vertrauenswürdigkeit. Diese lässt sich jedoch beweisen. Da wären als erste Maßnahme die Kundenmeinungen zu nennen. Du solltest Deinen Kunden die Möglichkeit bieten, ihre Meinungen und Erfahrungen auf Deiner Seite zu veröffentlichen. Dabei ist jedoch eine spezielle Vorsicht geboten. Es gibt mittlerweile einige Portale, die gute Kundenbewertungen zum Kauf anbieten. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Es macht sich zwar gut, wenn sich auf einem neuen Shop bereits mehrere Kundenstimmen finden lassen. Dann denken die ersten Besucher, dass der Onlineshop schon gut besucht sein muss. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Google Bots den Schwindel erkennen. Da Google solche Vorgehensweisen nicht duldet, wird Deine Webseite mit einer Platzierung im unteren Bereich abgestraft. Dann wird es sehr lange dauern, bis Du wieder oben rankst. Zudem wären die ganzen Mühen zur SEO vergebens.  

 

Deshalb solltest Du lieber darauf warten, bis echte Rezessionen kommen. Das kann allerdings etwas dauern, weil bei Weitem nicht jeder, der online etwas kauft, eine Bewertung abgibt. Du kannst zudem damit rechnen, dass es auch negative Bewertungen gibt. Diese solltest Du jedoch nicht einfach abtun oder völlig unkommentiert stehen lassen. Besser ist es, darauf zu antworten. Manchmal hilft es genauer nachzufragen, warum es Probleme gab oder was genau nicht geklappt hat. Andere User sehen sich solche Dinge an. Wenn sie erkennen, dass negative Dinge beantwortet werden und dass für Abhilfe gesorgt wird, dann wächst das Vertrauen in den Shop. Genauso sieht es auch Google. Gibt es in einem Onlineshop ausschließlich positive Bewertungen, wird Google skeptisch. 

 

Ein weiterer und noch wichtigerer Aspekt sind die Backlinks. Je mehr fremde Seiten auf Deinen Onlineshop verweisen, desto besser wird die Qualitätsbewertung durch den Google Algorithmus. Bei der Bedeutung der Verweise handelt es sich eigentlich um ein Relikt aus der Vergangenheit. Als die Gründer der Google Suchmaschine noch studierten, stellten sie fest, dass in vielen Lehrbüchern immer wieder auf bestimmte Standardwerke verwiesen wurde. Dieses Prinzip haben sie auf den Algorithmus der Suchmaschine übertragen. Deshalb spielen die Backlinks auch in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Falls es Verlinkungen von anderen Webseiten auf Deine eigene gibt, ist das für Google wichtig und beeinflusst das Ranking im positiven Sinne. 

 

Im Internet findest Du zahlreiche Anbieter, die Dir Backlinks gegen eine Gebühr anbieten. Davon ist aber auch abzuraten. Die Google Bots erkennen es, wenn ein Backlink von einem Anbieter gekauft wurde. Daher fließen derartige Links nicht in die Bewertung mit ein. Du könntest natürlich auch selbst auf anderen Seiten zu Deiner Landingpage verlinken. Viele Betreiber von Onlineshops nutzen gerne Foren. Dort werden einige Einträge gemacht und bei passender Gelegenheit auf die eigene Seite verlinkt. Schon ist ein Backlink mehr vorhanden. Allerdings hat diese Methode einen Haken. Da es eine Zeit lang fast alle Webseitenbetreiber auf diese Weise gemacht haben, fließen Backlinks aus Foren nicht mehr in die Qualitätsbewertung ein. In den meisten Fällen brauchst Du Dich gar nicht selbst darum zu kümmern. Bietet Deine Seite gute Inhalte, entstehen ohne Dein Zutun Verlinkungen. 

 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Du mehrere Blogs anlegst und von diesen auf Deine Shopseite verlinkst. Zudem wird immer wieder empfohlen, Kommentare für andere Blogs zu verfassen und dort einen Link zur eigenen Seite zu setzen. Allerdings funktioniert auch diese Methode nicht wirklich gut. Sofern Du selbst Verlinkungen zu Deinem Blog anlegst, erkennt Google anhand der IP-Adresse, dass Du die Links selbst gesetzt hast. Daher fallen sie von vornherein aus der Bewertung heraus. 

 

Shopsysteme und SEO für Onlineshops 

Nicht jeder Betreiber eines Onlineshops erstellt seine Webseiten mit den herkömmlichen Content Management Systemen. Viele nutzen auch Shopify oder Shopware. Derartige Systeme bieten Dir einige Vorteile. Du bekommst schon ein gutes Grundgerüst, um Deinen Shop zu erstellen. Neben einer Landingpage gibt es Kategorieseiten sowie Produktseiten. Diese sind alle schon so weit vorbereitet, dass Du sie nur noch mit den gewünschten Inhalten bestücken musst.  

 

 ShopifySolche Shopsysteme bieten Dir unzählige Vorteile. Du kannst sämtliche Features für Deine gewünschten SEO-Maßnahmen leicht integrieren. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, dass automatisch interne Verlinkungen von den Kategorieseiten zu den Produktseiten und umgekehrt erstellt werden. Das ist bei der SEO für Onlineshops eine sehr wichtige Voraussetzung für ein gutes Ranking. Nutzt Du nicht Shopware oder ein ähnliches System, dann müsstest Du diese internen Verlinkungen alle manuell erzeugen. Das ist sehr aufwendig und es können sogar Fehler auftreten. Deshalb kann behauptet werden, dass Dir die Shopsysteme sehr viel Zeit sparen und die Arbeit im erheblichen Maße vereinfachen. 

 

Es gibt noch einen weiteren Vorteil dieser hilfreichen Systeme. Der liegt darin, dass es recht einfach ist, verschiedene Zahlungsmethoden einzubauen. Die meisten Kunden wünschen sich eine Auswahlmöglichkeit bei der Bezahlmethode. Nicht jeder möchte seine Kreditkartendaten auf einer fremden Webseite hinterlassen. Mit solch einem Shopsystem wird Dir die Gestaltung Deines Shops deutlich erleichtert. Daher kannst Du auch es bei einem Relaunch Deines Shops sehr gut verwenden. Du hast diverse Gestaltungsmöglichkeiten zur Wahl und brauchst dann nur noch die entsprechenden Produktdaten und Bilder einzufügen. Dadurch könntest Du Dir vielleicht sogar ersparen, für Deinen Onlineshop eine SEO Agentur zu beauftragen. 

 

Allerdings sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass es zwischen den einzelnen Shopsystemen große Unterschiede gibt. Deshalb ist es empfehlenswert, zunächst die Testphasen auszunutzen. Nahezu jeder Anbieter erlaubt eine zeitlich begrenzte Nutzung, ohne eine Verpflichtung einzugehen. Diese Möglichkeit solltest Du nutzen. Dadurch findest Du heraus, ob sämtliche Einstellungen für die Suchmaschinenoptimierung möglich sind oder nicht. Es sollte Dir auf jeden Fall möglich sein, Überschriften, Meta-Descriptions und Alt-Tags in den Bildern einzufügen. Gelingt es nicht, nützt Dir ein solches System nicht viel, weil dann Dein Shop nicht in den SERPS erscheint. 

 

Hilfreiche Tools für E-Commerce SEO 

Mit der Erstellung Deines Onlineshops ist die Arbeit jedoch noch nicht beendet. Sie geht ständig weiter, weil SEO für Onlineshops eine fortlaufende Angelegenheit ist. Deshalb benötigst Du einige Hilfsmittel, um die Trends frühzeitig zu erkennen und eventuell erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Auf jeden Fall solltest Du zur Kontrolle Deiner Leistung die Google Search Console sowie Google Analytics nutzen. Diese beiden Dienste sind völlig kostenlos und bieten Dir viele interessante Analysen. Du erkennst unter anderem, wie viele User Deine Seite besuchten und wie viele Impressionen es gab. Unter Impressionen versteht man, dass Deine Seite in der Suche angezeigt, aber nicht angeklickt wurde. Das liegt meistens daran, dass die kurze Beschreibung auf der Suchergebnisseite nicht aussagekräftig genug war. Deshalb solltest Du direkt auf Deiner Seite entsprechende Änderungen vornehmen und eine ansprechendere Seitenbeschreibung erstellen. 

 google-search-consoleEine weitere interessante Kennzahl ist die sogenannte Bounce Rate. Das ist die Absprungrate. Immer dann, wenn ein User Deine Shopseite aufruft und bereits nach wenigen Sekunden wieder verlässt, gilt dies als Absprungrate. Warum passiert so etwas? Meistens liegt es daran, dass dem Besucher die Gestaltung Deiner Seite nicht zusagt. Auch im Internet zählt immer der erste Eindruck. Vielleicht ist die Seite zu bunt oder zu unübersichtlich gestaltet. Falls bei Dir sehr hohe Absprungraten vermerkt sind, solltest Du umgehend etwas an Deinem Webdesign ändern. Das User Interface, kurz UI bezeichnet, spielt immer eine wichtige Rolle. Damit ist gemeint, dass sich ein Seitenbesucher sofort wohl und vertraut auf Deiner Seite fühlt. Hohe Absprungraten werden von Google als Qualitätsmangel betrachtet und führen zu einer Abstufung in der Ergebnisliste. 

 

Es gibt aber auch noch viele weitere Tools, die Dir wichtige Erkenntnisse bezüglich Deiner Rankingposition bieten können. Dazu gehören unter anderem Semrush, Sixtrix, Searchmetrix und noch viele weiter mehr. Diese Tools bieten Dir viele weitere wichtige Informationen. Besonders interessant sind die Vergleiche bezüglich der von Dir gewählten Keywords. Es wird Dir beispielsweise angezeigt, wie andere Seiten mit dem gleichen Keyword ranken. Zudem bekommst Du detaillierte Informationen dazu, in welchen Bereichen es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Der große Vorteil an diesen zumeist kostenpflichtigen SEO-Tools besteht darin, dass in regelmäßigen Abständen automatische Scans erfolgen. Du wirst dann immer sofort benachrichtigt, an welcher Position Deine Seite rankt und ob es Möglichkeiten zur Optimierung gibt. Diese Hinweise solltest Du ernst nehmen, weil eine Herabstufung manchmal sehr schnell geht.  

 

Warum ist ein gutes Ranking so wichtig? 

Der wichtigste Grund für ein hohes Ranking ist, dass möglichst viele Besucher Deinen Onlineshop aufrufen und dort etwas kaufen. Es gibt noch einen weiteren Grund. Schafft es Deine Seite unter die ersten fünf Plätze der organischen Suche, kannst Du von einem interessanten Google E-Commerce Tool profitieren. Dieses nennt sich SERP Snippet. Sucht jemand nach einem Artikel, den es in Deinem Shop gibt, wird dieser eventuell direkt auf der Suchergebnisseite mit Produktbild und kurzer Beschreibung angezeigt. Möchte der User mehr erfahren, landet er direkt in Deinem Shop auf der Produktseite. Allerdings wählt Google automatisch aus, welche Produkte auf diese Weise in den Ergebnissen angezeigt werden. Du hast keinen direkten Einfluss darauf, außer dass Deine Seite mindestens auf den fünften Platz stehen muss. Das kann sich dann zu einem richtigen Booster für Deine Seite entwickeln. Werden häufiger über die von Google vorgeschlagenen Snippets Produkte gekauft, weiß Google, dass es sich um relevante Treffer handelt. 

 

Fazit 

Ein Onlineshop ist kein Selbstläufer. Es ist eine Menge Arbeit erforderlich, um einen ansprechenden Shop zu gestalten. Das Design muss zu den Produkten sowie der Zielgruppe passen. Zudem ist es wichtig, eine ausgeklügelte Suchmaschinenoptimierung durchzuführen. Sonst besteht die Gefahr, dass der neue Shop gar nicht von den Usern gefunden wird. Die SEO für Onlineshops unterscheidet sich von der Suchmaschinenoptimierung für private oder informative Webseiten. Es müssen Keywords gefunden werden, aus denen dann Longtail-Keywords mit passenden Begriffen erstellt werden können. Zudem müssen die Keyphrasen in wichtigen Positionen eingebunden sein, damit der Google Bot sie auch problemlos erkennt.  

 

Es ist besonders wichtig, eine hohe Platzierung in den organischen Suchergebnissen anzustreben. Nur dadurch werden ausreichend viele Besucher auf die Seite kommen. Je höher die Anzahl der Seitenaufrufe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Transaktion kommt. Allerdings reicht es nicht aus, nur ein gutes Ranking zu erzielen. Diese Position muss dauerhaft gehalten werden. Deshalb ist SEO für Onlineshop nicht eine einmalige, sondern eine langfristige Angelegenheit. Immer wieder werden Nachbesserungen erforderlich. Durch die Verwendung geeigneter Tools wird diese Arbeit jedoch deutlich erleichtert. In unserem Blogartikel über SEO Tools erfährst Du auch nochmal alles rund um das Thema SEO Tools. 

 

Vielleicht hast Du Dich beim Lesen dieses Artikels ein wenig darüber gewundert, warum es beim SEO für Onlineshops immer nur um Google geht. Es gibt selbstverständlich auch andere Suchmaschinen von Bing, Yahoo, Baidu und noch viele weitere mehr. Allerdings hat Google im deutschsprachigen Raum einen Anteil bezüglich der Suchmaschinennutzung von mehr als 90 Prozent. Deshalb sollten Webseiten und Onlineshops in erster Linie für diese Suchmaschine optimiert werden. Unsere SEO Experten von Werk von Morgen helfen Dir bestens dabei Dein SEO für Deinen Onlineshop zu optimieren.

 

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Kevin Effertz

Content Writer