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Alena Schmidt 10:29 15 min read

Google Display Ads mit passender Strategie schalten

Wie schaltet man Google Display Ads und welche Strategie kann man damit verfolgen? 

 

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Google Display Ads haben sich schon seit langer Zeit als lukrative Werbemaßnahmen bewährt. Sie bieten den Werbetreibenden sehr viele verschiedene Möglichkeit, mehr Reichweite und damit auch einen höheren Bekanntheitsgrad zu erzielen. Das wiederum schlägt sich in Form einer steigenden Besucherzahl auf den eigenen Webseiten nieder. In diesem Bereich gilt immer noch die alte Regel, dass mehr Besucher letztendlich auch höhere Umsätze generieren. Mit zunehmender Zahl an Seitenaufrufen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die eine oder andere Transaktion durchgeführt wird.  

Aufgrund des starken Wachstums im Onlinemarketing reicht es aber nicht mehr aus, einfach nur Werbung in Form von zahllosen Anzeigen zu schalten. Viel wichtiger ist es, sich intensiv mit dieser Thematik zu befassen. Dazu sind umfangreiche Auswertungen von möglichen Keywords und vieles mehr erforderlich. Zudem spielt der passende Kampagnentyp eine entscheidende Rolle, um auch die richtige Zielgruppe anzusprechen. Doch dazu später noch nähere Details. Zunächst ist es von Bedeutung, die Google Display Ads näher zu beschreiben. 

 

Was sind Google Display Ads? 

Diese Art der Werbung ist im weiteren Sinne vergleichbar mit den Werbeblöcken aus dem Fernsehen oder im Radio. Im Gegensatz zu den Google Search Ads, bei denen die Werbung nur solchen Usern gezeigt wird, die nach bestimmten Produkten suchen, werden die Google Display Ads allen Internetnutzern angezeigt. Das bedeutet, beim Betrachten einer Webseite stößt der Seitenbesucher eher zufällig auf eine Anzeige, die für ihn interessant sein könnte. Dabei kann es sich um ansprechend gestaltete Werbebanner oder auch Animationen handeln. Das hängt immer davon ab, welche Art von Werbeanzeigen ausgewählt wird. Je kreativer eine solche Anzeige gestaltet ist, desto größer ist die Aussicht, dass sie angeklickt wird.  google display ads

Bei der Gestaltung solcher Anzeigen oder Animationen kommt es darauf an, dass sie vom Design her zur Zielgruppe passen. Es ist jedoch nicht immer einfach, eine präzise Zielgruppe zu definieren. Es geht dabei in erster Linie um das Geschlecht, die Altersgruppe sowie den Grad der Bildung und den jeweiligen Interessen. Beispielsweise ist ein Pflegeprodukt für Zahnprothesen eher für ältere Menschen interessant als für Jugendliche. Vom Tuningzubehör für Autos fühlen sich meistens jüngere Männer angesprochen. Es hängt daher sehr stark vom jeweiligen Produkt ab, welche Personen sich dafür interessieren könnte. Des Weiteren ist die Sprache ein wesentlicher Aspekt. Diese sollte in den Google Banner Anzeigen ebenfalls zur Zielgruppe passen. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist der Zeitpunkt. Dabei geht es darum, in welchem Stadium jemand sich für dieses Produkt interessieren könnte. Beschäftigt sich jemand grundsätzlich für neue Produkte, oder hat er bereits konkrete Kaufabsichten? 

Es gibt daher eine Menge zu klären, bevor eine Werbeanzeige oder ein Werbebanner erstellt werden kann. Von Bedeutung ist es auch, ob es darum geht, ein Produkt zu verkaufen, oder ob nur der Wunsch zu einem persönlichen Kontakt vorhanden ist. Auf einen Eintrag in den Newsletter Verteiler oder einem unverbindlichen Beratungsgespräch lassen sich Interessenten meistens eher ein als auf einen direkten Kauf. Sofern diese Dinge geklärt sind, ist der richtige Kampagnentyp auszuwählen. Dieser muss festgelegt sein, bevor die Google Display Ads geschaltet werden können. 

 

Was kann man mit Google Display Ads machen? 

Die Wahl des passenden Kampagnentyps ist wichtig, um zu wissen, was man mit den Google Display Ads so alles machen kann. Du hast grundsätzlich drei unterschiedliche Kampagnentypen zur Verfügung.

1)

Das wäre zunächst die klassische Display Ads Kampagne. Diese ist vergleichbar mit den herkömmlichen Google Ads aus der Vergangenheit und bietet Dir viele individuelle Möglichkeiten. Du kannst sowohl die Ausrichtung als auch das Gebot manuell festlegen. Damit hast Du interessante Steuerungsmöglichkeiten in Deiner Hand. Diese Variante eignet sich besonders gut für Dich, wenn Du genau weißt, was Du willst und auch die nötige Zeit zur Verfügung hast. 

Pillar Page Grafiken  Bilder (16)

 

2)

Eine weitere Möglichkeit bietet die smarten Google Display Ads Kampagne. Du brauchst nur die Texte sowie die Grafiken, die Du für Deine Werbeanzeigen verwenden möchtest, in Dein Google Ads Konto hochzuladen. Aus den von Dir hochgeladenen Elementen erstellt Google automatisch passende Anzeigen. Sowohl die Höhe der Gebote als auch die Ausrichtung Deiner Werbeanzeigen erfolgt automatisiert. Um den passenden Gebotspreis zu ermitteln, führt Google sehr komplexe Berechnungen durch. Vereinfacht ausgedrückt ist es jedoch so, dass Google die Gebotspreise vergleichbarer Mitbewerber analysiert und für Deine Anzeigen jeweils um 1,00 Cent erhöht. Dadurch erzielst Du eine überdurchschnittlich hohe Klickrate und Du brauchst Dich selbst um nichts mehr zu kümmern. Allerdings musst Du ein funktionierendes Conversiontracking eingerichtet haben. 

smarten Google Display Ads Kampagne

 

3)

Als dritte Variante kannst Du Dich für die G-Mail-Kampagne entscheiden. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, handelt es sich um Werbeanzeigen, die den Nutzern von G-Mail ausgeliefert werden. Im Postfach sind diese unter dem Tab Werbung und Soziale Netzwerke zu finden. Durch einen Klick darauf öffnet sich die Anzeige und wird genauso wie eine normale E-Mail dargestellt. Dann kann der Empfänger Deine Inhalte vollständig sehen. Diesen Vorteil solltest Du nutzen, um den Leser neugierig zu machen. 

G-Mail-Kampagne

 

Wichtig zu wissen ist noch, dass Du Dich nur ein einziges Mal für den Kampagnentyp entscheiden kannst. Stellt sich heraus, dass der von Dir gewählte Typ nicht den Erfolg verspricht, den Du Dir erhofft hattest, kannst Du den Kampagnentyp nicht mehr ändern. Das wäre erst dann wieder möglich, wenn Du eine komplett neue Google Display Ads Kampagne startest. 

 

Wer sollte Google Display Ads nutzen? 

Grundsätzlich sind die Google Display Ads für jeden Werbetreibenden eine sehr gute Lösung. Der wesentliche Grund dafür ist, dass es bereits unzählige Publisher gibt, die Webseiten zur Verfügung stellen, um darauf die Werbeanzeigen ausspielen zu können. Aus diesem Grund erscheinen die Banner auch auf diversen Nischenseiten. Jeder Publisher bemüht sich darum, seine Seiten so zu gestalten, dass sie für viele Besucher interessant erscheint. Je mehr Seitenaufrufe ein Publisher hat, desto höher kann seine Vergütung durch die Werbebanner oder Textanzeigen ausfallen. Für Dich besteht der Vorteil darin, dass aufgrund der Bemühungen der Seitenbetreiber Deine Anzeigen von zahlreichen Usern gesehen werden. Das gilt zudem nicht nur für eine bestimmte Region, sondern auf Wunsch auch weltweit. Kurz gesagt eignet sich diese Form der Werbung für jeden Unternehmer, der seine Bekanntheit steigern möchte. 

 

Ein weiterer Grund, Google Displaykampagnen zu schalten, besteht darin, höhere Einnahmen zu erzielen. Je mehr Internetuser über Deine Ads auf Deine Landingpage gelangen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Interaktion kommt. Dabei kann es sich um Einträge in Deinen Newsletter Verteiler oder zu einem direkten Kaufabschluss kommen. Manchmal reicht es ja auch schon aus, wenn Interessenten ein Beratungsgespräch anfordern. Für jeden, der sein Unternehmen voranbringen und fit für die Zukunft machen möchte, eignen sich die Display Ads von Google im besonderen Maße. Wer diese modernen Möglichkeiten nicht nutzt, läuft Gefahr, schon bald vom hart umkämpften Wettbewerb abgehängt zu werden. 

 

Was ist bei den Google Display Ads besonders wichtig? 

Es gibt einige Dinge, die Du unbedingt beachten solltest. Sonst besteht die Gefahr, dass Du eine Menge Geld investierst und keine Vorteile davon hast. Das sollte selbstverständlich niemals passieren. Deshalb erfährst Du jetzt, was für Dich wichtig ist. 

 

Im ersten Schritt solltest Du Dein gestecktes Ziel festlegen. Dabei geht es hauptsächlich darum, ob Du nur die Bekanntheit Deiner Firma vergrößern möchtest, oder ob es Dir um höhere Umsätze geht. Ist Dein Unternehmen noch nicht so bekannt, kannst Du bei der ersten Kampagne nicht gleich erwarten, dass Du damit beachtliche Umsätze erzielst. Interessenten müssen zunächst etwas über Deine Angebote erfahren. Erst dann, wenn potenzielle Interessenten immer wieder über Deine Leistungen informiert werden, treten sie in Kontakt mit Dir. Das wäre dann der nächste Schritt. Statistisch gibt es durchschnittlich elf Interaktionen, bis es tatsächlich zu einem Kauf oder eine andere Transaktion kommt. Du brauchst daher auf jeden Fall eine Menge Geduld. 

 

Im weiteren Verlauf geht es um die Definition der Zielgruppe sowie des Zeitpunktes. In diesem Bereich solltest Du Dir auf jeden Fall Zeit lassen, um möglichst genaue Zielgruppen zu ermitteln. Dabei spielt der passende Zeitpunkt eine wesentliche Rolle. Es macht einen Unterschied, ob jemand ein Interesse an einem Produkt hat, oder ob bereits eine konkrete Kaufabsicht besteht. 

 

Die Ausrichtung der Google Display Ads ist ebenfalls sehr wichtig und entscheidend für den Erfolg. Dabei geht es in erster Linie darum, in welcher Form Personen aus der bereits im Voraus konstruierten Zielgruppe überzeugt werden sollen. Gelingt es am besten über Themen, Keywords oder doch über passende Placements? Das sind Fragen, die Du Dir selbst beantworten musst. Die ideale Lösung hängt jedoch immer von dem Produkt oder von Deiner Dienstleistung ab. Deshalb können an dieser Stelle keine pauschalen Empfehlungen gegeben werden. 

 

Sind diese Punkte abschließend geklärt, geht es an die eigentliche Erstellung der Anzeigen. Sollen es vielleicht Bilder, Animationen oder Videos sein? Auf jeden Fall sollten die Anzeigen, die Du erstellst, responsiv sein. Das bedeutet, sie sollten auf allen Geräten angesehen werden können. Inzwischen nutzen die meisten User mobile Endgeräte zum Surfen im Internet. Hast Du Deine Werbeanzeigen jedoch für die Nutzung am PC erstellt, werden auf den kleinen Displays der Mobilgeräte meistens nur einzelne Ausschnitte davon angezeigt, sofern sie nicht responsiv gestaltet sind. Ist die Anzeige nicht komplett sichtbar, wäre dies ein großer Nachteil, weil die User wahrscheinlich nicht extra scrollen, um die Werbung komplett anzuschauen.  

 

Ist alles so weit erledigt, dann geht es darum, die Kampagneneinstellungen zu treffen. Geht es Dir zunächst um eine größere Sichtbarkeit, sollte der Schwerpunkt auf Impressionen liegen. Möchtest Du jedoch vermehrte Interaktionen, sollte das Augenmerk auf Klicks liegen. Du kannst zunächst eine Ausrichtung anlegen und später weitere hinzufügen, damit ein gewisser Funnel entsteht. Das gelingt jedoch nur, wenn Du die Analysen Deiner Kampagne kontinuierlich beobachtest. Die Ergebnisse immer im Blick zu haben und eventuell weitere Justierungen vorzunehmen, ist bei allen Aktivitäten im Bereich von Google Ads enorm wichtig. Dabei solltest Du jedoch beachten, dass Änderungen erst mit ein paar Tagen Verzögerung sichtbar werden. Im Laufe der Zeit wirst Du jedoch eine Routine in diesem Bereich bekommen, sodass Du auf den ersten Blick erkennst, was zu tun ist. 

 

Welche Strategien gibt es? 

Eine sehr empfehlenswerte Strategie für neu aufgesetzte Google Display Ads Kampagnen besteht in der manuellen Festlegung der CPC. Das ist die Abkürzung für Cost per Click. Bei jedem Klick, den ein User auf Deine Anzeige ausführt, fallen Kosten an. Die Höhe kannst Du zuvor festlegen. Du solltest jedoch daran denken, dass Google stets die Werbeanzeigen mit dem höchsten Gebot ausspielt. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Qualität sowie die Relevanz in etwa vergleichbar sind. Falls Du möglichst schnell zu einem guten Ergebnis kommen möchtest, kannst Du Dich für die auto-optimierten CPC entscheiden. In diesem Fall bietet Google automatisch immer einen Cent mehr. Dadurch bekommst Du auf die Schnelle sehr viele Besucher. Allerdings hast Du keine Möglichkeit der Steuerung mehr. Diese Strategie lohnt sich daher insbesondere, wenn Du noch nicht so vertraut bist mit der Materie. 

 

Eine weitere erfolgversprechende Strategie ist das Remarketing für Google Display Ads. Das bedeutet, Deine Werbeanzeigen werden nur Usern angezeigt, die bereits Deine Seite besucht haben. Dadurch rufen sie immer wieder Deine Angebote in Erinnerung. Das kann ein großer Vorteil sein. Ist bei einem Interessenten bereits ein fester Entschluss zum Kauf eines Produkts herangereift, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf anderen Webseiten nach den gewünschten Artikeln oder Dienstleistungen Ausschau halten. Stößt er bei seiner Recherche jedoch immer wieder auf Deine Werbung, dann hat er sofort einen direkten Vergleich vor Augen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich letztendlich doch für Dein Angebot entscheidet. 

Remarketing für Google Display Ads

 

 

Fazit 

seoMöchtest Du Dein Business voranbringen, sind Google Display Ads eine sehr gute Möglichkeit, mehr Bekanntheit zu erlangen. Damit steigerst Du die Reichweite und hast die Möglichkeit, höhere Umsätze zu generieren. Mittlerweile ist es nicht mehr schwer, eine Google Ads Kampagne zu starten. Mit der richtigen Google Ads Strategie kannst Du die Möglichkeiten, die das Displaynetzwerk von Google bietet, im vollen Umfang für Deine Zwecke ausnutzen. Dir steht eine Vielzahl von Display Werbeanzeigen oder Google Banner Anzeigen zur Verfügung. Auch responsive Anzeigen sind inzwischen verfügbar, damit Deine Werbung auch auf Tablets oder Smartphones gut sichtbar ist. Zudem gehst Du kein finanzielles Risiko ein, weil Du selbst Dein Budget festlegen kannst.  

 

Google Display Ads schalten

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Alena Schmidt

SOCIAL MEDIA MARKETING MANAGERIN