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Annalena Weber 10:23 13 min read

Google Remarketing und RLSA – so nutzt Du es effektiv

Was ist Google Remarketing und RLSA? Wann macht es Sinn? 

 

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Wahrscheinlich hast Du es bereits selbst erfahren. Du siehst Dir in einem Onlineshop interessante Dinge an, aber kaufst sie nicht sofort. Tage später denkst Du gar nicht mehr daran und beim Surfen auf einer ganz anderen Webseite wird Dir plötzlich ein Banner mit genau dem Artikel angezeigt, für den Du Dich einige Tage zuvor interessiert hast. Genau das ist Google Remarketing. Dieses interessante Marketinginstrument kannst Du selbstverständlich ebenfalls nutzen, um bei Deinen Seitenbesuchern in Erinnerung zu bleiben. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es doch noch zu einem Kaufabschluss kommt. Deshalb ist diese Google Ads Kampagne bei vielen Menschen so beliebt, die im Onlinemarketing tätig sind. Nachfolgend erfährst Du, wie Du mit dieser innovativen Methode Dein Business voranbringst und dauerhaft konkurrenzfähig bleibst. 

 

Warum ist Google Remarketing so effektiv? 

 

Es gibt eine sehr interessante Statistik. Diese besagt, dass etwa 98 Prozent aller Besucher eines Onlineshops den Shop verlassen, ohne etwas gekauft zu haben. Das geschieht, obwohl es bereits einen festen Kaufentschluss gibt. Der Grund für das Verlassen des Shops liegt zumeist darin, weil sich die Interessenten noch erst näher über den gewünschten Artikel informieren möchten oder weil sie nach einem günstigeren Preis suchen. Manchmal geht es auch einfach nur darum, Erfahrungsberichte anderer Kunden zu lesen oder Testberichte aufzusuchen. Die Abkehr vom Shop bedeutet daher nicht, dass die Kaufabsicht aufgegeben wurde. Deshalb ist es gut, wenn der Shopbesucher beim Betrachten anderer Webseiten immer wieder an das Produkt erinnert wird, das er sich in Deinem Shop ansah. 

 Google Remarketing

 

Ein großer Vorteil besteht darin, dass Google Remarketing für nahezu sämtliche Arten von Google Ads Kampagnen genutzt werden kann. Diese Form des Marketings eignet sich jedoch nur dann, wenn bereits Besucher auf der Landingpage waren. Diese werden mit Cookies getaggt, sodass sie immer wieder aufgefunden werden. Allerdings solltest Du ein wenig aufpassen, damit Du Deine Kunden nicht übermäßig animierst. Falls jemand Deine Werbeanzeigen immer und überall findet, kann sich dieser Effekt unter Umständen auch negativ auswirken. Deshalb solltest Du unbedingt Remarketing-Listen aufstellen. Damit behältst Du den Überblick über Deine Aktionen. Derartige Listen sind zudem vorteilhaft, weil Du durch gezielte Maßnahmen bei Weitem nicht Dein Budget so stark belastest.  

 

Welche Voraussetzungen sind für das Google Remarketing nötig? 

 

Auf jeden Fall ist es erforderlich, dass ein Google Ads Konto angelegt wird. Ist dieser Schritt vollzogen, sollte eine Kampagne gestartet werden, damit Dein Unternehmen eine höhere Reichweite erzielt. Dazu eignen sich die Google Ads Suchkampagnen oder die Display Kampagnen besonders gut. Bei den ersten Schritten im SEA solltest Du nicht sofort eine Google Remarketing Kampagne starten, sondern lieber erst einmal für mehr Besucher auf Deiner Webseite sorgen. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, dass Du eine Landingpage erstellst, die für potenzielle Interessenten ansprechend erscheint. Dementsprechend sollten auch Deine Anzeigen gestaltet sein. Je mehr Besucher Deine Seite aufsuchen, desto besser stehen die Chancen für ein erfolgreiches Remarketing. 

 

Um die Besucherzahlen zu erhöhen, kannst Du Display Kampagnen oder Suchkampagnen erstellen. Der Vorteil von Suchanzeigen Kampagnen besteht darin, dass Deine Werbung bereits in den Suchergebnissen zu finden ist. Der Vorteil von Display Kampagnen besteht darin, dass die User auf verschiedenen Seiten Deine Werbebanner oder Animationen sehen. Je nachdem, welche Produkte oder Dienstleistungen Du anbietest, können auch Videokampagnen oder App Kampagnen sinnvoll sein. Wichtig ist nur, dass Interessenten über Dein Unternehmen sowie über Deine Angebote so umfangreich informiert werden, dass sie näher angesehen werden. Sind diese grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllt, dann kannst Du Dich im weiteren Verlauf mit dem Google Remarketing beschäftigen, um Deine Umsätze zu steigern. 

 

So wird das Remarketing eingerichtet 

 

Remarketing Tag2Zunächst ist es erforderlich, ein Remarketing Tag einzurichten. Dadurch wird bei jedem Seitenaufruf ein Cookie generiert. Dieses speichert Daten bezüglich des Besuchers sowie die Verweildauer. Optional ist auch das Setzen eines Ereignis Tags möglich. Darin werden Daten erfasst zu den Artikeln, die sich die Seitenbesucher angesehen haben. Falls Du Dein Google Ads Konto schon mit Google Analytics verbunden hast, kannst Du auch daraus Daten gewinnen, die für eine erfolgreiche Remarketing Kampagne von Bedeutung sein können. Eine solche Verknüpfung herzustellen, ist daher dringend zu empfehlen. 

 

Die eigentliche Erstellung der Cookies ist sehr einfach und selbsterklärend. Daher dürften diesbezüglich keine Probleme auftreten. Allerdings kannst Du erst nach einer gewissen Zeit eine Remarketing Kampagne starten. In den letzten 30 Tagen müssen mindestens 100 Nutzer auf Display Anzeigen oder 1.000 Nutzer auf Anzeigen in den Suchergebnissen geklickt haben. Falls Du Videokampagnen gestartet hast, sind ebenfalls 1.000 User auf YouTube erforderlich, damit Du mit dem Google Remarketing beginnen kannst. Hast Du bisher noch nicht so viele Klickraten erzielt, würde ein Remarketing überhaupt keinen Sinn machen. Deshalb setzt Google hier Grenzen. Allerdings dürfte es nicht so schwer sein, diese Voraussetzungen zu erfüllen. 

 

Remarketing-Listen erstellen und RLSA nutzen 

 

Auch bei dieser Form des Google Ads Marketing ist die Erstellung von relevanten Zielgruppen sehr wichtig. Damit kannst Du zum Remarketing ziemlich genau festlegen, welche User die Werbeanzeigen sehen sollen. Du kannst unter anderem auswählen, ob jedem, der schon einmal Deine Seite besucht hat, die Werbung erneut ausgespielt wird. Vielleicht möchtest Du aber auch nur die User nochmals ansprechen, die in Deiner Webpräsenz mehrere Seiten aufgerufen haben. Alternativ kannst Du Besucher während eines bestimmten Zeitraums auswählen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, nicht wahllos allen Besuchern immer wieder die Werbeanzeigen auszuspielen. Das würde keinen guten Profit bringen und gleichzeitig Dein Budget schwer belasten. 


Remarketing für Google Display Ads-1Es gibt noch viele weitere Auswahlkriterien in Deiner Remarketing-Liste. Das Ganze wird zumeist als RLSA bezeichnet. Dieses steht für Remarketing Lists for Search Ads. Das bedeutet, die Auswahl in der Liste ist entscheidend darüber, welchen Usern erneut die Werbeanzeigen angezeigt werden. Zudem kannst Du festlegen, über welchen Zeitraum die Seitenbesucher erneut erinnert werden sollen. Standardmäßig ist der Zeitraum auf 30 Tage eingestellt. Du kannst ihn jedoch nach Belieben erhöhen. Der Höchstwert beträgt 540 Tage. Die Frage ist jedoch, ob solch ein langer Zeitraum überhaupt sinnvoll erscheint. Nach mehr als einem Jahr kann man sich wahrscheinlich gar nicht mehr so recht daran erinnern, welche Onlineshops besucht wurden. Deshalb ist es empfehlenswert, den Zeitraum nicht zu lang einzustellen. 

 

Welche Ziele lassen sich mit RLSA verfolgen? 

 

Sofern Du RLSA effizient in Deinem Marketing einsetzen möchtest, solltest Du Dir im Voraus Gedanken darüber machen, welche Ziele Du damit verfolgst. Vielleicht möchtest Du Deine ROI erhöhen. Die Abkürzung steht für Return on Investment. In diesem Fall kannst Du die Gebote für Keywords erhöhen, mit denen Du noch nicht so gut rankst. Diese sollten dann nur den Usern angezeigt werden, die vielleicht schon das eine oder andere Produkt in den Einkaufswagen gelegt, aber noch nichts gekauft haben. Mit dieser Strategie kannst Du so einige Seitenbesucher dazu animieren, sich doch für einen Kaufabschluss zu entscheiden. 

Es kann aber auch sein, dass es Dir darum geht, die Conversions für neue Keywords zu erhöhen. Damit kannst Du neue Suchbegriffe etablieren und erzielst gute Voraussetzungen für mehr Abverkäufe. Diese sollten dann aber auch nur Besuchern Deiner Webseite angezeigt werden. Gebote auf bisher unbekannte Keywords in der breiten Masse zu streuen, erweist sich oftmals als ungünstig, weil Du damit viel Geld verlieren kannst. Sprichst Du damit jedoch User an, die sich in Deinem Shop auskennen, kann diese Strategie erfolgversprechend sein. 

 werbeanzeigen

 

Eine weitere sehr gute Strategie besteht darin, für Nutzer, die sich bereits in der Remarketing-Liste befinden, komplett neue Werbeanzeigen zu erstellen. Damit kannst Du auf jeden Fall beachtliche Erfolge erzielen. Wird ein Kunde, der schon in Deinem Shop etwas gekauft hat, mit einer völlig neuen Werbeanzeige angesprochen, schafft es eine Art der persönlichen Bindung. Das wirkt deutlich besser, als immer nur wieder die bekannte Werbung zu sehen. Diese Methode ist auch dann interessant, wenn Du bestimmte Sonderaktionen startest. Jeder, der beim Surfen im Internet auf eine Werbeanzeige eines bekannten Shops stößt, in der ein bestimmtes Produkt zu einem Sonderpreis angeboten wird, interessiert sich meistens sofort für nähere Einzelheiten.  

 

Remarketing oder Retargeting? 

 

Sofern es um SEA geht, fallen nicht nur Begriffe wie Google Remarketing, sondern es wird mitunter auch von Retargeting gesprochen. Vielleicht fragst Du Dich, in welchen Bereichen die Unterschiede liegen und welche Variante sich für Dein Business am besten eignen könnte. Diese Frage ist schnell beantwortet. Der Begriff Retargeting bedeutet, dass Besucher einer Webseite anhand von Cookies gekennzeichnet und dadurch von anderen Webseiten wiedererkannt werden. Es handelt sich daher eher um einen technischen Begriff. Beim Remarketing geht es in erster Linie darum, Bestandskunden oder Besuchern des Shops erneute Werbeanzeigen auszuspielen. Diese beiden Begriffe stehen daher nicht in Konkurrenz zueinander. Man könnte sagen, dass sie zusammengehören, weil ohne ein ausgeklügeltes Retargeting kein profitables Remarketing möglich wäre. 

 

Für wen lohnt sich RLSA zu betreiben? 

 

Im Grunde genommen lohnt sich diese Form des Marketings für jeden Betreiber eines Onlineshops oder auch für Anbieter von Dienstleistungen aller Art. Mit der Nutzung von Remarketing-Listen für Search Ads lassen sich Interessenten zu Kunden umwandeln. Damit erzielt jeder Unternehmer, der diese Strategie verfolgt, auf jeden Fall höhere Conversions. Daraus resultieren letztendlich auch wachsende Umsätze und Gewinne. RLSA lohnt sich jedoch nur dann, wenn das Unternehmen schon fest im Onlinemarketing etabliert ist und über zahlreiche Seitenbesucher verfügt. Für Onlineshops, die erst neu gegründet wurden, ist diese Art des Marketings nicht so gut geeignet, weil zunächst eine größere Bekanntheit erzielt werden sollte.  

Besonders vorteilhaft erweist sich die Möglichkeit, Zielgruppen zu erstellen, die interessenspezifisch sind. Dadurch lassen sich die Remarketing Ads gezielter ausliefern. Werden die Werbeanzeigen nur Usern ausgespielt, die ein ernsthaftes Interesse an den Artikeln oder Dienstleistungen haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es zu einer Interaktion kommt. Nicht jedes Unternehmen will sofort etwas verkaufen. Einigen geht es nur darum, Newsletter-Abonnenten zu gewinnen oder Beratungsgespräche anzubieten. Auch um diese Ziele zu erreichen, bietet das Google Remarketing Vorteile. 

 

Die Vorteile richtig nutzen 

 

Jeder Unternehmer, der in der heutigen Zeit im Onlinemarketing tätig ist, muss um die Kunden kämpfen. Die Anzahl der User, die ihre Einkäufe und Buchungen von Dienstleistungen aller Art online erledigen, steigt kontinuierlich an. Aber auch die Anzahl der Online-Unternehmen nimmt ständig zu. Deshalb gibt es einen harten Wettbewerb. Jeder Kunde zählt inzwischen. Daher ist es im Marketing besonders wichtig, neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten. Mit dem Google Remarketing steht Dir ein sehr mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Wenn Du die Google Remarketing Ads richtig aufsetzt und für Deine Zwecke nutzen kannst, hast Du damit einen großen Wettbewerbsvorteil.  

 Google Remarketing und RLSA Kunengewinnung

 

Du profitierst von zwei wesentlichen Vorteilen. Zum einen kehren aufgrund der angezeigten Werbung User gerne wieder zu Deinem Shop zurück, sofern sie etwas benötigen, dass Du ihnen anbietest. Besucht jemand mehrmals einen Onlineshop, so bleibt dieser auch im Gedächtnis. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Deine Kunden ihren Bekannten davon erzählen. Auf diese Weise machen sie indirekt Werbung, sodass Du mit zusätzlichen Kunden rechnen kannst. Es ist kaum zu glauben, aber wahr, dass auch in Zeiten des Onlinemarketings Mund-zu-Mund-Propaganda immer noch ein interessantes Marketinginstrument ist.  

 

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Annalena Weber

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